„Er sandte sein Wort und machte sie gesund…“ Psalm 107, 20
„Er sandte sein Wort und machte sie gesund…“ Psalm 107, 20

Über meine Person 

 

Gruß Gott!

 

Ich bin eine Deutsche mit iranischer Abstammung, die seit 1985 mit ihrer Familie im Exil lebt.

Mousapour ist ein jüdischer Nachname aus religiöser levitischer Abstammung: Er bedeutet „Sohn des Moses“. Bevor sich der Islam in das Leben meiner Vorfahren drängte, waren sie Juden. Sie wurden durch die islamische Expansion vor 1400 Jahren Moslems.

Im Iran war ich dabei, Wirtschafts- und Bankwissenschaften zu studieren, als ich nach Deutschland geflohen bin. Parallel war ich bei einer Bank beschäftigt und eine sehr fundamentale, aber moderne Moslemin ohne Kopftuch. Als Perserin sage ich „Moslemin“, entsprechend meinem Farsi-Akzent. Der arabische Akzent spricht „Muslimin“.

Aus Liebe zu meiner Religion hatte ich den Koran auf Farsi und Bücher über den Islam gelesen, um mich für die Islam-Mission stark zu machen. Etwa zur Anfangszeit der islamischen Revolution habe ich meinen Glauben aus innerer Überzeugung verlassen. Dann habe ich mich viel mit anderen Religionen beschäftigt, um den Islam durch ein anderes Bekenntnis zu ersetzen. Durch meine Prägung hatte ich starke Ressentiments gegen das Christentum, deshalb habe ich das ausgelassen. Um Gott zu finden, bin ich in die Esoterik geraten und wurde dadurch körperlich und seelisch stark belastet. In dieser gesundheitlichen Verfassung wollte ich außerhalb des Landes gegen das Iran-Regime und für eine parlamentarisch-demokratische Regierung politisch aktiv werden.

Zu meinem beruflichen Werdegang in Deutschland gibt es noch anzumerken, dass ich eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und einige Semester Psychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main studiert hatte.

 

In Deutschland hat mich eine Gruppe von Christen mit Gott, dem Vater der Liebe, und Jesus Christus bekannt gemacht. In dieser Zeit wurden meine körperlichen Krankheiten und meine Depression geheilt. Ich nahm Jesus Christus als meinen Heiland an und habe mich als Christin taufen lassen. Nach vielen Jahren Mitarbeit in einer Freikirche und eines theologischen Studiums wurde ich 1996 von meiner deutschen evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Frankfurt am Main als Pastorin eingesetzt: Für Farsi sprechende Christen mit islamischem Hintergrund, also für Konvertiten aus dem Iran und Afghanistan. Zusätzlich habe ich mich in einige Menschenrechtsorganisationen in Deutschland investiert für die Befreiung von verfolgten und im Iran inhaftierten Christen, Bahais und Sunniten. Vor den iranischen Konsulaten in Frankfurt, Hamburg und Berlin habe ich Reden gehalten und protestiert. 2018 startete ich eine Petition gegen das Iranregime und schickte einen Protestbrief an Herrn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die deutsche Presse wegen seiner Gratulation zur islamischen Revolution.

 

 

Wir sind eine Kirche ohne Religiosität

 

Wir – die Vaterhaus Gemeinde e. V. Frankfurt - sind eine Kirche ohne Religiosität, die auf eine direkte Beziehung zu Gott, dem Vater, gegründet ist - durch die Kraft des Heiligen Geistes, im Namen Jesu.

 

Wir sind gegen niemanden und lassen jeden in Ruhe seinen Glauben praktizieren. Der wahre, allmächtige Gott möchte keinen Krieg zwischen seinen Geschöpfen. Er hat sie geschaffen, damit sie leben.

 

Unsere Aufgabe als Christen in dieser Welt ist es nicht anderen Menschen Lebensweisheiten zu erteilen, sondern ihnen mit unserer Lebensart den Gott der bedingungslosen Liebe vorzustellen, der sich in Jesus durch seinen Heiligen Geist offenbart hat. Damit sich andere von uns respektiert und angenommen fühlen.

 

Wir wollen Christen für Gott zurückgewinnen, die nicht Gott, sondern ihre religiöse Kirche verlassen haben.

 

Wir respektieren alle Religionen bzw. Andersdenkende, Atheisten, Agnostiker, Esoteriker etc.

 

Mahin Mousapour

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